WS 2010/11

Magdalena Krinner:        
Motivation bei Instrumentallehrkräften

Viele kennen das Bild unmotivierter Instrumentallehrkräfte. Menschen, die keine Freude und Begeisterung versprühen, und Kinder nicht (mehr) für die schöne Kunst der Musik begeistern können. Aber warum gibt es diese Lehrer, was führt im Laufe eines Berufslebens zu solch einer Demotivation? In meiner Arbeit versuche ich diesem Thema auf den Grund zu gehen. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit der Frage, was Motivation ausmacht und welche psychologischen Hintergründe hinter dem Wort "Motivation" stecken. Außerdem wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema Berufsbild, und Professionalisierung in der Instrumentalpädagogik behandelt. Der zweite Teil der Arbeit ist das Ergebnis einer empirischen Forschung. Steirische Musikschullehrer wurden zu den Themen Berufszufriedenheit, Berufsumfeld, Unterrichtstätigkeit und Gründe für Motivation und Demotivation befragt. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden in dieser Arbeit veröffentlicht.

(Graz, Mai 2011)

 

Stefanie Promitzer:         
Aktuelle Ansätze der Blockflötenpädagogik

In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit aktuellen Ansätzen der Blockflötenpädagogik. Die Arbeit gliedert sich in vier Kapitel. Zu Beginn werden historische Aspekte der Blockflötenpädagogik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Der zweite Teil beschäftigt sich mit Erkenntnissen zeitgemäßen instrumentalen Lernens und Lehrens hinsichtlich der Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Lernpsychologie. Im dritten Teil werden acht Unterrichtswerke für Blockflöte auf ihre Lernfelder und Lernziele untersucht. Im letzten Kapitel wird die Untersuchung reflektierend zusammengefasst.

(Graz, Juni 2011)

 

Elisabeth Taferner:
Physiologische Aspekte im Blockflötenunterricht mit Kindern

Meine Arbeit handelt von physiologischen Aspekten des Blockflötenspiels, unter besonderer Berücksichtigung des Anfängerunterrichts. Im zweiten Kapitel werden physiologische Grundlagen wie Anatomie, Muskulatur, Nervensystem und Atemphysiologie betrachtet. Das dritte Kapitel erläutert aktuelle Empfehlungen einer physiologisch gesunden Körperhaltung im Stehen, Sitzen und beim Instrumentalspiel, zuerst eher allgemein, dann blockflötenspezifisch. Das vierte Kapitel beschreibt körperliche Voraussetzungen des Kindes im Vorschul- und Einschulungsalter und ausgewählte Aspekte des motorischen Lernens. Das fünfte Kapitel untersucht 15 Blockflötenschulen für Anfänger auf die zuvor genannten physiologischen Kriterien. Zum Abschluss werden im sechsten Kapitel Implikationen für die Praxis aufgezeigt.

(Graz, Juni 2011)