SS 2017

Anush Apoyan

Scat singing: history and development of syllable singing and vocal improvisation

Scat singing in jazz music is an important tool for self-expression. However, many vocalists experience difficulties in applying scat singing technique in their performances and recording sessions. This problem can be caused by a lack of the necessary information concerning the music theory, jazz vocabulary, knowledge of historical aspects and practice methods. The problem can also arise from psychological reasons such as clichés concerning being a jazz singer. This work bridges the gap between the history and development of scat singing and its teaching in the modern era. By summarizing the most important aspects identified in the historical overview and discussing their influence on contemporary jazz education, it is able to offer a teaching method which can be used individually or in the jazz educational program for vocalists.

(Graz, 2017)

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Kathrin Ully

Musikalische Kinder- und Jugendwettbewerbe in Österreich

In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwieweit die Teilnahme an musikalischen Wettbewerben einen Einfluss auf die weitere musikalische Entwicklung von jungen Musikerinnen / Musikern hat. Das erste Kapitel gibt Einblick in die theoretischen Hintergründe und die historische Entwicklung von musikalischen Wettbewerben und beschreibt die österreichischen Kinder- und Jugendwettbewerbe „prima la musica“ und „Musik in kleinen Gruppen“. Im empirischen Teil werden vier Jugendliche im Alter zwischen 17 und 20 Jahren, die mehrfach erfolgreich an diesen musikalischen Wettbewerben teilgenommen haben, mit Leitfadeninterviews befragt. Die theoretische Grundlage für die qualitative Untersuchung bilden die Themenfelder Lampenfieber, Auftrittsangst (Möller & Castringius) und Motivation (Atkinson, Deci & Ryan, Dweck). Die Ergebnisse der Interviews verweisen auf die Beantwortung der Forschungsfrage und werden im Kontext ausgewählter Aspekte der Fachdiskussion erörtert.

(Graz, 2017)

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Márta Mellár-Gashi

LehrerInnenwechsel im Hochschulstudium Gesang

Die vorliegende Masterarbeit hat als Ziel den LehrerInnenwechsel im Hochschulstudium, Hauptfach Gesang, aus der Sicht der Gesangsstudierenden sowohl theoretisch wie auch empirisch zu untersuchen. Der erste Teil der Arbeit gibt einen Überblick über die Befunde einschlägiger empirischer Studien über LehrerInnenwechsel. Weiterhin werden grundlegende Voraussetzungen für das Gelingen einer LehrerIn-SchülerIn-Beziehung sowie psychologische und didaktische Aspekte im Hinblick auf den Gesangsunterricht anhand gesangspädagogischer Fachliteratur erörtert. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen Leitfadeninterviews mit drei Gesangsstudierenden, die in ihrem Hochschulstudium einen LehrerInnenwechsel vollzogen haben. Die Interviews werden thematisch ausgewertet und im Hinblick auf didaktisches Geschick der Lehrperson, LehrerIn-SchülerIn-Beziehung und Motivation erörtert. Schließlich werden die aus der Untersuchung gewonnenen Ergebnisse mit den theoretischen Ausführungen aus dem ersten Teil zusammenfassend diskutiert.

(Graz, 2017)

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Sandra Maria Macher

Jenaplanpädagogik und das Lernfeld Musikgeschichte im Schul- und Instrumentalunterricht

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Vermittlung von Musikgeschichte anhand des reformpädagogischen Konzeptes der Jenaplanpädagogik unter Einbeziehung projektorientierter Unterrichtsformen. Es wird ein Projekt zur Musik des Mittelalters mit einer altersheterogenen Gruppe von 40 Schülerinnen und Schülern einer Volksschule vorgestellt. Die Vermittlung von Musik im historischen Kontext ist für diese Altersgruppe im Lehrplan für Volksschulen in Österreich nicht vorgesehen und stellt somit ein Desiderat dar. Das Konzept der Jenaplanpädagogik sowie die Projektarbeit bilden hier einen didaktischen Ansatz, um die Musik des Mittelalters in einem dreiwöchigen Projekt beginnend bei einstimmigen liturgischen Gesängen bis hin zur weltlichen Musik des Mittelalters zu vermitteln. Mithilfe eines Fragebogens und Kinderzeichnungen unter dem Titel Ich und das Musikprojekt konnten die Kinder nach einer zeitlichen Distanz von drei und fünf Monaten das Projekt und ihre Erlebnisse reflektieren. Zugleich dienten diese Materialien als Grundlage für die vorliegende empirische Studie, um die Erfahrungen der Kinder im Projekt genauer zu untersuchen. Ziel der Arbeit ist es, Aufschluss über die aktuelle Musikgeschichtedidaktik im Hinblick auf die Projektarbeit in der Volksschule und im Instrumentalunterricht zu erhalten und diese auch im historischen Kontext zu beleuchten.

(Graz, 2017)

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Stephanie Zimmermann

Lern- und Arbeitswege von Jazzpianisten

Die vorliegende Masterarbeit hat das Ziel, einen Einblick in die Lern- und Arbeitswege
von Jazzpianisten unter Einbeziehung der Perspektiven von Experten aus diesem
Bereich zu geben.
Der erste Teil der Arbeit gibt einen Überblick über theoretische Grundlagen des instrumentalen
Lernens und Musizierens im Jazz.
Im zweiten Teil der Arbeit werden Experteninterviews mit drei Jazzpianisten, welche
Jazzklavier als instrumentales Hauptfach an verschiedenen Musikhochschulen in
Deutschland und Österreich unterrichten, mithilfe qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet
und in Hinblick auf deren musikalischen Werdegang sowie Elemente formalen,
informellen und non-formalen Lernens in ihrem Ausbildungsweg untersucht. Darüber
hinaus werden beim Üben und Musizieren angewendete Lern- und Arbeitsmethoden
sowie diesbezügliche Einstellungen der Befragten identifiziert.
Abschließend werden ausgewählte Ergebnisse der empirischen Untersuchung mit
Erkenntnissen aus dem Theorieteil diskutiert.

(Graz, 2017)